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Bei Porsche betrifft der Skandal die großen Dieselmotoren: die 3,0-Liter-Motoren der Baureihen EA896 und EA897 und den 4,2-Liter-V8-Diesel. In ihnen stecken unzulässige Abschalteinrichtungen, die die Abgasreinigung im tatsächlichen Fahrbetrieb drosseln.
{"SimpleCardDummy": {"text": "Ist Ihr Porsche betroffen, kann Ihnen Schadenersatz zustehen, in manchen Fällen auch die Rückabwicklung des Kaufs."}}
Es geht um Cayenne, Macan und Panamera mit Dieselmotor:
{"CarCardDummy": {"title": "Porsche Cayenne", "models": ["Cayenne 3.0 TDI Euro 5 mit 176 kW/239 PS", "Cayenne 3.0 TDI Euro 6 mit 193 kW/262 PS (2015–2018)", "Cayenne 4.2 TDI Euro 5 und 6 mit 281–283 kW/382–385 PS (2012–2018)"]}}
{"CarCardDummy": {"title": "Porsche Macan", "models": ["Macan 3.0 TDI Euro 6 mit 155–190 kW/211–258 PS (2014–2018)"]}}
{"CarCardDummy": {"title": "Porsche Panamera", "models": ["Panamera 3.0 TDI Euro 5 mit 184 kW/250 PS (2011–2013)", "Panamera 3.0 TDI Euro 6 mit 221 kW/300 PS (2013–2015)"]}}
2017 stellten Behörden beim Cayenne erstmals eine unzulässige Abschalteinrichtung fest. Danach folgten Rückrufe für Cayenne, Macan und Panamera, und die Fahrzeuge bekamen in der Werkstatt ein Software-Update. Seither berichten Besitzer immer wieder von technischen Problemen.
{"WarnCardDummy": {"title": "Typische Probleme nach dem Update", "items": ["Erhöhter Treibstoffverbrauch", "Leistungsverlust", "Probleme mit AGR-Ventilen und Partikelfiltern", "Mögliche Motorschäden"]}}
Die Abschalteinrichtung kann zu Wertverlust und technischen Nachteilen führen. Dafür kann Ihnen ein Schadenersatz von zirka 5–15 % des Kaufpreises zustehen, auch wenn Sie den Wagen gebraucht gekauft haben. Ein bereits aufgespieltes Update ändert daran nichts. Bei vorsätzlicher Manipulation kann auch eine Rückabwicklung in Betracht kommen: Sie geben das Auto zurück und bekommen den Kaufpreis abzüglich eines Benützungsentgelts.
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Ein Software-Update nimmt Ihnen Ihre Ansprüche nicht. Heben Sie das Rückrufschreiben und alle Werkstattbelege auf – sie können später als Beweis wichtig sein.
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